In der Stille des Museumscafés

Die Stille, die in Museen vorherrscht, ist geradezu geeignet, um in Museumscafés zu Entspannung und Reflexion einzuladen. Üblicherweise wird hier das Kunsterlebnis durch kulinarischen Genuss bereichert. Dieser kann während oder zum Abschluss eines Ausstellungsbesuchs erfolgen und ergibt sich zur warmen Jahreszeit auch, weil sich die Atmosphäre dieser Räume dann in eine Idylle von Gartencafés verwandelt. Hier ist es ruhig genug, um ein Kunstbuch zu lesen, sich Notizen über die Ausstellung zu machen oder sich im Gespräch auszutauschen.

Das Café Glyptothek mit Innenhof

Museumsbesucherinnen und -besucher, die im iCafé Glyptothek/i in der bayerischen Landeshauptstadt München verweilen, sind voller Freundlichkeit und Anerkennung, wenn sie von diesem kleinen Café und seinem Innenhof berichten. Die Menschen verweilen dort unter großen weißen Sonnenschirmen. Bei schönem Wetter ist die Aussicht in diesem gepflasterten Garten außergewöhnlich, denn sie gibt den Blick auf Statuen und Bäume frei – und dies zu Kaffee und Kuchen oder Snacks.

Tische und Stühle vor dem Stiftsherrenhaus

Ganz anders ist die Situation im niedersächsischen Hameln. Dort steht mitten in der Altstadt ein iStiftsherrenhaus/i aus dem 16. Jahrhundert. Das Fachwerkhaus hat eine beeindruckende Fassade mit figürlichen Schnitzereien und wirkt deutlich auf die Atmosphäre des Vorplatzes in der Innenstadt ein. Vor dieser besonderen Kulisse entsteht Atmosphäre, in der das Museumscafé im Erdgeschoss während der warmen Monate die Sonnenschirme draußen auf dem Platz aufgespannt und Tische und Stühle aufgestellt hat. In den oberen Räumen ist ein Teil des Hamelner Museums untergebracht.

Auf dem Rasen des gotischen Kreuzgangs

Das historische Museum im bayerischen Regensburg beherbergt das iMuseumsCafé/i mit einem bezaubernden Sommergarten. Dieser ist ein Kleinod, denn die Sonnenschirme, Stühle und Tische stehen auf dem Rasen des gotischen Kreuzgangs. Die Besucherinnen und Besucher können den Blick über Spitzbögen und Säulen zum Schiff der Minoritenkirche schweifen lassen, während sie ihr Frühstück in kleinen oder großen Portionen, die Museum mini, klein, groß oder für Zwei heißen, genießen.